Herbstsaison ist Igelsaison

Achtung Igel: Wenn die Tage kürzer werden, frisst sich der Igel eine dicke Fettschicht an – für den Winterschlaf.

Doch nicht jeder schafft es allein! 

Wie du jetzt helfen kannst

Gesunde und fitte Igel erkennst du daran, dass Sie

  • nur nachts herum laufen
  • rund aussehen, und sich aktiv und und neugierig verhalten
  • ihre Stacheln einen Glanz haben

Diese Igel brauchen Hilfe:

  • sind tagsüber unterwegs
  • wirken schwach, mager oder zittern
  • wiegen im Oktober weniger als 500 g

👉 Wenn du so einen Igel findest, solltest du ihn nicht sofort mitnehmen, mach ein Foto und beobachte ihn. Frag Freunde oder Bekannte mit Erfahrung oder ruf eine Igelstation (potenzielle Adressen) an. 

Mach deinen Garten Igel-tauglich!

 Jetzt ist die richtige Zeit um ein Igelhaus zu kaufen oder zu bauen. Oder du lässt ausreichend Laub und Holz in deinem Garten, das bietet einen natürlichen Unterschlupf für die Tiere. Die Stelle sollte ruhig und trocken gelegen sein.

 

Es ist zwar interessant anderen Lebewesen beim "seien" zu zu schauen, aber störe ihn nicht, schon gar nicht bei der Ruhe oder dem Schlaf. Das kostet den Igel viel Energie und genau die wird jetzt rar.

 

Wenn du dem Igel beim essen helfen willst, mach es richtig. Füttere ihn nur, wenn es nötig ist! Ein gut genährter dynamischer Igel braucht das nicht. Für ihn und seine Entwicklung wäre es nicht gut. Wenn du Igel hast die eher hager sind und Hilfe brauchen, nimm Katzenfutter & Wasser. Bitte keine Milch!

Was du sonst noch über Igel wissen solltest

🌳 Wo lebt der Igel?
Der Igel ist ein echter Nachbar! Er fühlt sich dort wohl, wo es Verstecke, Laub und Futter gibt – also in Gärten, Parks, Hecken und Waldrändern.
Tagsüber schläft er gut eingerollt unter Blättern oder in einem selbstgebauten Nest. Nachts geht’s auf Entdeckungstour – dann sucht er Käfer, Regenwürmer und Schnecken.

 

🌿 Was braucht der Igel zum Leben? Damit sich Igel wohlfühlen, brauchen sie:

  • Verstecke aus Laub, Holz und Sträuchern
  • Keine Chemie – also keine Gifte oder Schneckenkörner
  • Offene Wege zwischen Gärten
  • Ein sicheres Umfeld - Mähroboter, sind für ihn eine echte Gefahr (insb. in der Dämmerung und im Dunklen)


🌟 Was macht ihn besonders?

  • Ein Igel kann über 7000 Stacheln haben
  • Im Winterschlaf sinkt seine Körpertemperatur auf 5 Grad
  • Er hört und riecht viel besser, als er sieht

 

💬 Fazit
Ein naturnaher Garten ist die beste Hilfe für den Igel – und ein spannender Ort für Kinder, die Natur zu entdecken.
Jeder Laubhaufen, jede Hecke zählt – für den Igel und viele andere Tiere. Wenn ihr auf Mähroboter nicht verzichten wollt, lasst sie nur in der Mittagszeit fahren. Gestaltet Gärten offen, also keine Zäune die komplett bis zum Boden abschließen. Oder schafft etwa 10x10 cm große Durchgänge.


Quellen